Marder

Wie ihr bestimmt schon wisst, wohne ich ja jetzt mitten im Grünen – praktisch dort, wo sich Hase und Fuchs „Gute Nacht“ sagen. Doch leider wohnen hier nicht nur liebe Tiere, sondern auch solche, die wirklich Ärger machen können: Marder. Hier sind es besonders die Steinmarder, die Ärger machen. Und schon sind wir bei einem Thema „Sicherheit des Landlebens“: Marderschutz bzw. Marder vertreiben.

Die Kurzfassung der Geschichte: Ich habe einen Marder gefangen und fast eine Stunde Autofahrt im Wald wieder ausgesetzt. Warum ich so etwas tue und einen Marder quasi entführe..?

Ich hatte einen Marderschaden am Auto und schon Anzeichen, dass er sich auf meinem Dachboden einnistet! Deshalb stand für mich fest: Der Marder muss weg! Es gibt hierfür zwar spezielle Geräte (mit Ultraschall), aber ich wollte auf „Nummer sicher“ gehen und den Marder komplett loswerden. Dafür habe ich mich auf die Suche nach einer Marderfalle begeben und hier einen tollen Kauf-Ratgeber mit Test über die Marderfalle gefunden.

Warum ich einen Marderschaden hatte? Ein Marder ist in meinen Motorraum geklettert und hat dort eine kleine Knabber-Party gefeiert und die Zeche geprellt. Da meine Versicherung den Schaden nicht abdeckt blieb ich auf dem ganzen Schaden von 450 € sitzen! Nun habe ich nach dem Schaden gegoogelt und festgestellt, dass es eigentlich kein Wunder war, dass mein Auto angeknabbert wurde. Marder haben wohl ein Revier und verteidigen dieses Revier. Wenn in meinem Auto vorher schon ein Marder war, z. B. weil er neugierig war, und dort eine Duftmarke hinterlassen hat, dann wird der Marder bei mir Zuhause böse und wütet dann in meinem Auto rum.

Hinzu kommt noch, dass der Marder auch meinen Dachboden echt super fand! Nachts habe ich öfters oben ein rascheln gehört und gedacht, dass es vielleicht Vögel auf dem Dach sind oder ähnliches. Ein Gespräch mit einem Bekannten hat mich darauf gebracht, dass auch das der Marder sein könnte! Deshalb bin ich auf den Dachboden gegangen und habe gesehen, dass es eindeutig ein Marder sein muss, denn ich habe hier Marderkot gefunden und Reste von seinem Essen. Das kann auch richtig teuer werden, nämlich dann, wenn der Marder die Dämmungen anknabbert!

Mit einer Marderfalle fängt man den Marder lebend und setzt ihn dann weit weg von Zuhause wieder aus, sozusagen außerhalb seines Reviers, damit er auch gar nicht erst zurück findet. Auf der Seite Marder vertreiben steht, dass es mindestens 60 km sein sollen. Das ist natürlich eine lange Strecke, mir ist es aber die Verschonung von meinem Auto und dem Dachboden absolut wert!

Damit der Marder auch in die Marderfalle geht, benötigt man einen Köder. Hierfür habe ich einfach ein rohes Ei in die Falle gelegt – das hat zum Glück geklappt! Aufgestellt habe ich die Falle in der Nähe von meinem Schuppen, also da wo ich einen „Stammweg“ des Tierchens vermutet habe.

Es gibt übrigens zwei verschiedene Arten von Marderfallen: Gitterfallen und Kastenfallen. Ich empfehle euch eine Marderfalle aus Holz, die geschlossen ist, denn so kann der Marder nicht in eure Finger beißen, wenn er in der Falle sitzt.

Hier seht ihr einen Marder in einer Marderfalle und auch den Grund, weshalb ich eine geschlossene Falle empfehle… passt auf eure Finger auf!

Kurzum: Auch süß aussehende Tiere wie der Marder (mehr erfahrt ihr hier) können leider Ärger verursachen. Damit muss man auf dem Land wohl leider rechnen.

Viele Grüße sendet euch
Melanie

zuhause-ist-es-am-schoensten

Kennt ihr das? Ihr wart im Urlaub und dort war eigentlich alles klasse. Ein schönes Hotel oder eine tolle Ferienwohnung, das Essen war lecker, das Wetter war super. Der Ort war sowieso toll (wieso wäre man auch sonst dort hin in Urlaub gefahren). Kurzum: Es war ein richtig toller Urlaub.

Dann kommt ihr bei euch Zuhause an und geht in euer Haus oder in eure Wohnung. Und da ist es, das Gefühl, wieder angekommen zu sein. Der Geruch von eurem Zuhause ist einfach einzigartig. Und irgendwie merke ich dann immer wieder: „Zuhause ist es doch am schönsten“.

Doch wieso ist das eigentlich so? Ich habe überlegt und bin zu folgenden Schlüssen gekommen:

  • Zuhause ist alles vertraut, man kennt sich fast blind aus
  • Alles Dinge des täglichen Lebens sind zuhause – auch Dinge, die man im Urlaub vielleicht nicht hatte (irgendetwas fehlt dort doch immer)
  • Es ist sauber. Ich bin vielleicht ein kleiner Reinlichkeitsfanatiker, aber zuhause ist es doch meistens sauberer – oder aber es ist zumindest der eigene Dreck… 😉

Nach einem Urlaub habe ich deshalb am liebsten immer noch zwei oder drei Tage frei, bevor es wieder auf die Arbeit geht. Nicht nur, weil sich bekanntlicherweise immer viel Wäsche ansammelt, sondern um mich Zuhause wieder einzuleben und es auch zu genießen.

Deshalb plädiere ich auch dafür: Mach mal Urlaub bei euch Zuhause!

Damit meine ich nicht, dass man nicht arbeiten muss und dafür 1.000 andere Dinge zu erledigen hat, sondern sich bewusst Zeit zum „Wohnen“ zu nehmen und Urlaub in den eigenen vier Wänden machen.

Genießt euer Zuhause! Und wenn es nicht zum Wohlfühlen einlädt, dann nehmt es zum Anlass um die Wohnung oder das Haus wohnenswert zu machen. Das geht oft mit weniger Geld und Arbeit als man denkt, denn auch kleine Veränderungen können Großes bewirken.

Viel Erfolg und viel Spaß beim Urlaub Zuhause!